Preview: Starry☆Sky

06.02.2011 von Yuffie

Tsukiko Yahisa ist die erste weibliche Studentin an einer Universität, die sich mit der Astronomie beschäftigt. Zwar wird sie von ihren Kindheitsfreunden Kanata Nanami und Suzuya Tohzuki immer gut vor den anderen jungen Männern beschützt, doch natürlich knüpft sie mit ihrer herzlichen und liebenswürdigen Art sehr schnell Freundschaften zu den unterschiedlichsten Jungen. Jeder einzelne von ihnen repräsentiert ein anderes Sternzeichen und weist die dem zugeschriebenen Charaktereigenschaften auf. Zudem scheinen alle in einer besonderen Verbindung zu Tsukiko zu stehen...

 

Genre: Romance, Slice-of-Life
Studio: Studio DEEN (Dragon Crisis!, Ergo Proxy, Full Moon wo Sagashite...)
Episodenzahl: 26 Episoden á 11 Minuten
Fansub-Gruppen: StrawberryMintSubs, Hadena

 

 

Preview
Es gibt im Vergleich zu den üblichen Visual Novels nicht viele Otome-Games, doch bei Starry☆Sky handelt es sich wohl um eine der beliebtesten Reihen. Ob es dieser Anime schafft, den Fan des Spiels zu überzeugen und auch neue Fans anzulocken, vermag ich noch nicht zu sagen, doch einen ersten Eindruck will ich mit diesem Preview auf jeden Fall schildern.

 

Fangen wir doch gleich mit der Story an. Hierbei handelt es sich im Prinzip um eine typische Harem-Romanze, doch es wird dabei auf die albernen Ecchi-Einlagen verzichtet. Allgemein findet sich in der Story eher eine seichte, aber ernste Atmosphäre, welche aber durchaus angenehm ist. Keine rasanten Action-Szenen, keine Super-Power, einfach nur eine Story, die Episode für Episode die einzelnen Charaktere unter die Lupe nimmt und den Zuschauer an ihrem Leben teilhaben lässt. Ob es für den Einzelnen unterhaltsam ist, vermag ich nicht zu beurteilen, wer jedoch den Charm von Otome-Games zu lieben und zu schätzen weiß, hat hier mit Sicherheit den Jackpot geknackt.

Bei den Charakteren verhält es sich ähnlich. Jedoch bekommen die einzelnen Studenten an der Seite der Protagonisten gerade mal insgesamt 22 Minuten (zwei Episoden), um ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Zwar wurde bisher die Verbindung zur Heldin immer gut beleuchtet und auch die Eigenschaften jedes Einzelnen gut rübergebracht, doch durch diese strikte Trennung der Charaktere fällt es oft schwer, sich die Teile zu einem gesamten Bild zusammenzufügen. Hier verhält sich der Anime einfach zu sehr wie ein Spiel, in dem man ebenfalls die einzelnen Charaktere separiert näher kennenlernt. Ob es dem Anime wirklich gut tut? Das zu beurteilen bleibt jedem selbst überlassen.

 

Über die Animationen kann man im Grunde nicht klagen. Schöne Farben, nette Hintergründe und das Design der Charaktere weiß zu bezaubern. Doch man merkt hier deutlich, dass er ein eher weibliches Publikum angesprochen ist. Immerhin sieht man die meiste Zeit schöne, schlanke und vor allem männliche Charaktere mit weichen Gesichtszügen und einem charmanten Lächeln. Wer also harte Gesichtszüge sowie markante Charakter erwartet, wird enttäuscht. Auch was Special-Effects angeht, läuft der Anime auf Sparflamme. Doch dies ist nicht weiter schlimm, es trägt zu der seichten Unterhaltung bei, welche diese Serie vermittelt.

 

Als ich die erste Episode angeschaut habe, habe ich vergebens auf ein stimmiges Opening gewartet. Dieses fehlt dem Anime komplett. Dafür bietet aber das Lied 'Starry☆Days' von eba einen gelungenen Abschluss. Während der Episode hält sich die Musik eher im Hintergrund, was zum Gesamtbild recht gut passt. Sanfte Klänge im Hintergrund, während sich gerade eine romantische Szene abspielt. Das baut auf jeden Fall die richtige Atmosphäre auf.

 

Fazit
Nunja, die 11 Minuten dieses ONV sind sicherlich nicht revolutionär, aber sie bleiben der Vorlage auf jeden Fall treu. Deswegen empfehle ich diesen Anime auch nur eingeschränkt, wenn man entweder Erfahrungen mit Otome-Games hat oder gerne einen Slice-of-Life-Anime sehen will, der sich nicht der typischen Comedy-Elementen bedient, sondern sich auf eine ruhige Atmosphäre mit einer Prise Romantik beruft.

Zurück

Einen Kommentar schreiben