Preview: Dragon Crisis

06.02.2011 von Kleine Wingweaver

Kisaragi Ryuuji führt ein ganz normales Leben als Schüler, doch dann taucht seine Cousine Eriko auf und sein Leben verändert sich schlagartig. Eriko möchte ein „Lost Precious“ (ein altes Relikt) vom Schwarzmarkt abfangen, da sie hofft, dass es jenes ist, welches ihr vor Jahren abhanden kam. Jedoch handelt es sich bei dem Lost Precious nicht um ihres, sondern um ein Mädchen. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei nicht um ein gewöhnliches Mädchen handelt: Es ist ein Drache. Rose, so der Name des Drachen, findet viel Gefallen an Ryuuji und verfolgt ihn überall hin und lässt sich auch nur von ihm etwas sagen - doch schon bald tauchen Leute auf, die Rose entführen wollen.



Genre:
Action, Fantasy, Komödie, Romanze
Studio: Studio DEEN
Episodenzahl: 12 Episoden à 24 Minuten
Fansub-Gruppen: doku, M-L, FHs, Tenshi-Subs

Preview

Und es gibt sie doch. Die Drachen. Nur handelt es sich nicht um übermächtige, mit Schuppen übersäte Drachen, wie man sie aus Mythen oder Sagen kennt, sondern es handelt sich in diesem Fall um Drachen, die wie Menschen aussehen. Ihr einziges Merkmal sind die Drachenschuppen an der Hand.

Die Charaktere erscheinen zu Beginn alle sehr klischeehaft; so haben wir den typischen Helden namens Ryuuji, die aufgedrehte, liebenswürdige Eriko und das Moe-Girl Rose. Doch in der Verbindung mit der recht außergewöhnlichen Storyline sind die Drei alles andere als ein bereits bekanntes Trio. So hat man schon nach den ersten paar Folgen einige Fragen über jeden Charakter im Hinterkopf und erhofft sich Antworten im Laufe der nächsten Episoden. Neben unseren drei Hauptakteuren kommt natürlich noch der Antagonist ins Spiel. Onyx, ebenfalls ein Drache, versucht mit aller Gewalt Rose an sich zu binden. Der Antagonist scheint ebenfalls in das allseits bekannte Charakterraster zu fallen, jedoch erfährt man in den ersten Folgen zunächst nicht viel von ihm.
Insgesamt scheinen die Charaktere alle großen Raum für Entwicklung zu haben, erscheinen zu Beginn jedoch unglaublich klischeehaft.

Die Animationen sind sehr ansprechend, auch wenn das Charakterdesign sehr simpel gehalten ist, vor allem im Vergleich zu den Illustrationen von Akata Itsuki zur Light Novel. Die Kampfszenen sind gut dargestellt und detailreich. Bei der Hintergrundmusik handelt es sich zwar um nichts Besonderes, jedoch ist sie für die Stimmung meist passend eingesetzt. Des Weiteren wird der Anime durch die allseits bekannte Yui Horie mit ihrem Lied „Immoralist (インモラリスト)“ eingeleitet.

Fazit

Dragon Crisis ist sicherlich kein Anime, der durch besonders viel Tiefe in der Story oder einzigartige Charaktere auffällt, dazu sind die Protagonisten viel zu klischeebeladen und die Handlung zu vorhersehbar – für Zwischendurch ist die Serie doch recht unterhaltsam und überzeugt hauptsächlich mit der interessanten Grundidee, denn das Konzept mit den Drachen in Menschengestalt erscheint doch einigermaßen frisch. Wem dieses also gefällt, sollte Dragon Crisis ruhig eine Chance geben, sofern man die meistens nach dem ähnlichen Schema ablaufende Story nicht als zu seicht empfindet – Potential hat der Anime durchaus noch, denn auch nach vier Folgen sind noch relativ viele Geheimnisse, speziell jene um die Drachen, ungelöst. Aber auch über Ryuuji scheinen noch viele Sachen im Unklaren zu sein.



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