Kisaragi Ryuuji führt ein ganz
normales Leben als Schüler, doch dann taucht seine Cousine Eriko auf
und sein Leben verändert sich schlagartig. Eriko möchte ein „Lost
Precious“ (ein altes Relikt) vom Schwarzmarkt abfangen, da sie
hofft, dass es jenes ist, welches ihr vor Jahren abhanden kam. Jedoch
handelt es sich bei dem Lost Precious nicht um ihres, sondern um ein
Mädchen. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei nicht um ein
gewöhnliches Mädchen handelt: Es ist ein Drache. Rose, so der Name
des Drachen, findet viel Gefallen an Ryuuji und verfolgt ihn überall
hin und lässt sich auch nur von ihm etwas sagen - doch schon bald
tauchen Leute auf, die Rose entführen wollen.
Genre:
Action, Fantasy, Komödie, Romanze Studio:
Studio DEEN Episodenzahl: 12
Episoden à 24 Minuten Fansub-Gruppen:
doku, M-L, FHs,
Tenshi-Subs
Preview
Und es gibt
sie doch. Die Drachen. Nur handelt es sich nicht um übermächtige,
mit Schuppen übersäte Drachen, wie man sie aus Mythen oder Sagen
kennt, sondern es handelt sich in diesem Fall um Drachen, die wie
Menschen aussehen. Ihr einziges Merkmal sind die Drachenschuppen an
der Hand.
Die Charaktere erscheinen zu Beginn alle sehr
klischeehaft; so haben wir den typischen Helden namens Ryuuji, die
aufgedrehte, liebenswürdige Eriko und das Moe-Girl Rose. Doch in der
Verbindung mit der recht außergewöhnlichen Storyline sind die Drei
alles andere als ein bereits bekanntes Trio. So hat man schon nach
den ersten paar Folgen einige Fragen über jeden Charakter im
Hinterkopf und erhofft sich Antworten im Laufe der nächsten
Episoden. Neben unseren drei Hauptakteuren kommt natürlich noch der
Antagonist ins Spiel. Onyx, ebenfalls ein Drache, versucht mit aller
Gewalt Rose an sich zu binden. Der Antagonist scheint ebenfalls in
das allseits bekannte Charakterraster zu fallen, jedoch erfährt man
in den ersten Folgen zunächst nicht viel von ihm. Insgesamt
scheinen die Charaktere alle großen Raum für Entwicklung zu haben,
erscheinen zu Beginn jedoch unglaublich klischeehaft.
Die
Animationen sind sehr ansprechend, auch wenn das Charakterdesign sehr
simpel gehalten ist, vor allem im Vergleich zu den Illustrationen von
Akata Itsuki zur Light Novel. Die Kampfszenen sind gut dargestellt
und detailreich. Bei der Hintergrundmusik handelt es sich zwar um
nichts Besonderes, jedoch ist sie für die Stimmung meist passend
eingesetzt. Des Weiteren wird der Anime durch die allseits bekannte
Yui Horie mit ihrem Lied „Immoralist (インモラリスト)“
eingeleitet.
Fazit
Dragon
Crisis ist sicherlich kein Anime, der durch besonders viel Tiefe in
der Story oder einzigartige Charaktere auffällt, dazu sind die
Protagonisten viel zu klischeebeladen und die Handlung zu
vorhersehbar – für Zwischendurch ist die Serie doch recht
unterhaltsam und überzeugt hauptsächlich mit der interessanten
Grundidee, denn das Konzept mit den Drachen in Menschengestalt
erscheint doch einigermaßen frisch. Wem dieses also gefällt, sollte
Dragon Crisis ruhig eine Chance geben, sofern man die meistens nach
dem ähnlichen Schema ablaufende Story nicht als zu seicht empfindet
– Potential hat der Anime durchaus noch, denn auch nach vier Folgen
sind noch relativ viele Geheimnisse, speziell jene um die Drachen,
ungelöst. Aber auch über Ryuuji scheinen noch viele Sachen im
Unklaren zu sein.
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