Izumi Shinku, ein ganz normaler
Mittelschüler, erwartet sehnsüchtig die Frühlingsferien, denn in
diesen Ferien möchte er in ein Trainingscamp, damit er zum nächsten
Athletenwettbewerb des Landes nicht wieder auf dem zweiten Platz
landet. Doch gerade als es zum Schulschluss klingelt und er sich auf
den Weg machen wollte, taucht ein Hund auf, der ihn in eine andere
Welt beschwört. Im Land Fronaldo, in das er beschworen wurde,
herrscht Krieg zwischen der Republik von Biscotti und dem
Löwenkönigreich Garette, jedoch folgt eine Niederlage nach der
anderen für die Republik von Biscotti, dieses soll der Held Shinku
nun ändern. Doch recht schnell merkt der Held, dass es sich bei
Kriegen in Fronaldo um eine ganz andere Art von Krieg handelt und
nimmt voller Enthusiasmus daran teil.
Preview Irgendwo
muss es doch einen Ort geben, an dem man sich nach Herzenslust
austoben kann, oder? Das ist vor allem für den Mittelschüler Shinku
von großer Bedeutung, da endlich der nächste Athletenwettbewerb vor
der Tür steht und er sich nun bestens darauf vorbereiten möchte.
Eigentlich wollte er in ein Trainingscamp in Groß Britannien, um
dort noch besser zu werden, doch seine Pläne wurden durchkreuzt; Er
wurde in der anderen Welt namens Fronaldo beschworen. Dort lernt er
die außergewöhnlichen Regeln eines Krieges in Fronaldo kennen –
es fließt kein Blut. Der Krieg besteht darin, das Königsschloss zu
stürmen und um dieses zu erreichen, muss ein Hindernisparcour
bezwungen werden. Shinku sieht das als ein optimales Training an und
stimmt ohne Zögern zu, der Prinzessin Biscotti zu helfen. Doch
nachdem der Krieg bezwungen ist, taucht ein viel größeres Problem
auf: Der Held kann nicht mehr in seine Welt zurück.
Ein Held
und eine Prinzessin – könnte es noch klischeehafter anfangen? Wohl
kaum, doch leider lässt der erste Eindruck nicht täuschen, denn die
Protagonisten sind auch im Verlauf weiterhin 0/8/15-Charaktere,
dessen Handlungen alle vorhersehbar sind. Shinku, der Held Fronaldos,
ist eine Frohnatur und handelt schneller als sein Verstand denken
kann. Die ahnungslose, aber liebenswürdige Prinzessin Biscotti lässt
den armen Shinku aus der Menschenwelt in Fronaldo beschwören ohne
sich bewusst zu sein, dass dieser keine Möglichkeiten einer
Rückreise hat und dann gibt es noch ihre treue Gefährtin Ricotta,
die für die Prinzessin alles tut, aber auch Eclair scheint nur für
die Prinzessin zu kämpfen. Weniger nach Klischee schreien die
Nebencharaktere, denn diese scheinen auf dem ersten Blick
interessantere Persönlichkeiten zu sein. Somit lässt sich sagen,
dass der Cast wohl größtenteils klischeebeladen ist und somit auch
nur wenig Entwicklungsmöglichkeiten zu haben scheinen, aber
vielleicht trügt der Schein.
Im Gegensatz zu den Charakteren
punktet der Anime wohl beim Sound – Die kräftige Stimme Nana
Mizukis läutet den Anime mit ihrem Lied „Scarlet Knight“ ein, so
dass schon fast eine kriegerische Stimmung aufkommen könnte und die
allseits bekannte Yui Horie lässt den Anime genüsslich mit
„Presenter“ ausklingen. Die Animationen sind zwar nichts
Unbekanntes, aber dennoch trotzdem schön anzusehen; Das bunte, aber
klare Charakterdesign passt zum detailreichen
Hintergrund.
Fazit
Dog
Days ist somit definitiv kein Anime, von dem man tiefgründige
Handlungen erwarten sollte oder eine Story, die einen fesselt,
sondern der Anime ist eine kleine und besonders leichte Kost für
Zwischendurch, der mit seinem Comedy-Anteil zu unterhalten weiß.
Sollte also jemand mal etwas Abwechslung suchen, weg vom Herzschmerz,
weg von Stress, weg von Spannung, so hat hat man mit Dog Days einen
guten Fang gemacht – denn bis auf eine sinnfreie Story und ein paar
Lacher scheint der Anime nichts zu bieten.
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